In diesem Moment werden die ersten Grassilagen, die im Frühjahr 2017 geerntet wurden, angebrochen. Daher liegen für die meisten Silagen nun die Analysenergebnisse vor(Quelle: Eurofins Agro via SFR, 2017). Gegenüber der vorigen Saison weisen sie einen höheren Anteil an Feuchtigkeit und Roheiweiß und einen niedrigeren Zellwandgehalt auf. Die Wetterbedingungen haben dafür gesorgt, dass das Gras relativ jung geerntet wurde, was zu einem höheren Futterwert (VEM) und einer schnelleren Pansenfermentation (durch einen hohen Gehalt an schnell fermentierbarem Eiweiß und Kohlenhydraten) führt.  Auch der Strukturwert ist niedriger als in 2016 und früheren Jahren.

Die hohe Pansenfermentation und der niedrige Strukturwert, in Kombination mit der Rationsumstellung, die mit dem Einsatz von neuen Silagen einhergeht, führen zu einem erhöhten Risiko einer Pansenazidose. Jetzt kommt es auf Pufferung und Strukturwirkung der Ration an. Die Verabreichung von 250 Gramm Bicar®Z pro Kuh und Tag ist insbesondere in dieser Zeit eine sehr gute und wichtige Ergänzung der Futterration.

 

 

250 g/Kuh/Tag