Dies kann mehrere Gründe haben. Bei der Verdauung von (Grund-)Futter entsteht viel Wärme, zusätzlich muss die Milchkuh auch die erhöhten Temperaturen in der warmen Jahreszeit kompensieren. Damit der Körper nicht überhitzt wird, reduziert das Tier die Grundfutteraufnahme. Oft bleibt die Kraftfutteraufnahme gleichzeitig jedoch auf dem üblichen Niveau (sofern separat angeboten).

Weniger wiederkäuen bedeutet weniger Hydrogencarbonat

Eine geringere Grundfutteraufnahme und eine beschleunigte Atmung/Hecheln senken die Wiederkäuaktivität. Zudem sorgt das Hecheln für einen höheren CO2-Ausstoß. Um den internen pH-Wert im Pansen aufrechtzuerhalten benötigt der Körper mehr Hydrogencarbonat. 250 Gramm Bicar®Z Natriumhydrogencarbonat sind eine wirksame Maßnahme, um die Tiere zu Zeiten von Hitzestress zu unterstützen.

Natriumhydrogencarbonat auch nach der Hitze weiter füttern

Viele Probleme entstehen erst nach der Hitzestressperiode. Nach der Hitze steigt die Futteraufnahme wieder auf das alte Niveau an. Die Pansenpufferung ist jedoch noch nicht optimal. Daher empfiehlt es sich, den Tieren auch nach den heißen Tagen Natriumhydrogencarbonat zu geben.

250 g/Kuh/Tag